Berichte 2014

Am 11. Oktober war es mal wieder soweit, Prüüüüüfung.

Weckerklingeln um 5 Uhr,  Hund versorgen,Sachen packen, hoffen dass man nichts vergessen hat und dann Richtung Hamburg. Pünktlich zum Anmelden und dann Augen zu und durch.

Carsten Schröder als Richter war gut gelaunt und versuchte uns die Aufregung zu nehmen.

Also auf zu den Aufgaben, 1. und 2. Aufgabe wurden von den Hunden direkt hintereinander gearbeitet, anschließend 3. und 4. Aufgabe ebenfalls nacheinander gearbeitet.

Zur Urkundenverteilung dann die große Überraschung, mein Fjell war bester Teilnehmer. Meine Freude war riesig und ich bin fast vor Stolz geplatzt. Leider haben nur 7 von 14 Hunden bestanden, schade.

Ein großes Dankeschön an die Sonderleitung,es war gut organisiert und dank des Nachwuches, der für das gute Wetter gesorgt hat, war es ein sehr schöner Tag.

Auch ein großes Danke an Carsten Schröder, der sehr fair gerichtet hat.

Noch vor Sonnenaufgang trafen sich 10 Retriever samt Führern, Richtern und Sonderleiterin Kerstin Behlau im Suchenlokal in Brunstorf. Die Stimmung schwankte zwischen Vorfreude, Aufregung und angestrengter Nervosität. Der Papierkram wurde zügig erledigt und nach kurzer Richterbesprechung ging es auch schon los.

Die Bläser riefen zum Sammeln, Chips und Zähne wurden geprüft, die Gespanne in zwei 5er-Gruppen aufgeteilt und los ging es. Die andere Gruppe machte sich auf in den Sachsenwald zu den Waldfächern, wir fuhren nach Buchhorst aufs Feld. Die Schussfestigkeit war schnell geprüft, kein Hund zeigte hier Schwächen. Es folgte die Federwildschleppe im Feld, hier zeigte sich erstmals meine Unerfahrenheit auf Prüfungen; auf dem Rückweg musste meine Hündin sich lösen ohne dabei allerdings ihre Aufgabe zu vernachlässigen, die Ente blieb im Fang. Auch die anderen Gespanne zeigten gute bis sehr gute Leistungen. Es folgte mein „Angstfach" Einweisen. Zum Glück waren meine Befürchtungen unbegründet und auch die anderen Führer kamen glücklich mit 2 Enten aus der Gründüngung zurück.

walk up BLPb

So langsam löste sich bei Allen die erste große Anspannung. Als nächstes stand der Walk-up auf dem Programm, und wieder ging es in die Rübsen. Das Markieren wurde von allen Hunden gut gemeistert, die Standruhe war unterschiedlich ausgeprägt.

Nach kurzer Mittagspause aus dem Rucksack, Kerstin hatte als Nervennahrung unter anderem Schaumküsse mitgebracht, ging es ans Wasser. Ein schöner, eingewachsener Teich mit dichtem Schilfrand lag vor uns. Der Einstieg war schwierig und besonders beim Ausstieg mit Ente mussten sich die Hunde ordentlich anstrengen, aber alle haben diese Aufgabe gemeistert.

Anschließend ging es in den Sachsenwald. Die 300 m Haarwildschleppe wurde von allen Kandidaten gemeistert, ebenso die Frei-verloren-Suche. Sogar einige Zuschauer bekamen wir noch, der wunderschöne Sachsenwald war mit Spaziergängern bei bestem Herbstwetter gut besucht.

So langsam stieg die Spannung wieder, nur noch die Gehorsamsfächer, dann wäre es geschafft. Die Richtergruppe um Frau Dr. Kiepker agierte weiterhin in aller Ruhe, was sich angenehm auf die Führer übertrug, und so konnten auch die Treibjagd, der Stangenwald und das Ablegen mit Schuss von allen Hunden bestanden werden.

Die Sonne war schon wieder untergegangen als wir wieder im Suchenlokal eintrafen. Richterobfrau Petra Lau verkündete die Ergebnisse, und zu meiner großen Überraschung und noch größeren Freude wurden „Mocca" und ich zu Suchensiegern. Leider konnte ein Gespann die Prüfung nicht bestehen.

Ein sehr schöner, aufregender und harmonischer Prüfungstag neigte sich beim gemeinsamen Schüsseltreiben zur Neige.
Vielen herzlichen Dank an die Revierinhaber Jens-Peter Timm und Klaus Rogge, den Richtern Petra Lau, Dr. Charlotte Kiepker, Jan-Peter Stephan, Bernd von Kamptz, Jürgen Kuck und Dirk Hinz sowie der Sonderleitung um Kerstin Behlau mit ihren Helfern und Revierführern.

  1. Thorsten Arlt mit Cool Grace Especially for You L/H 370 Pkt.
  2. Dr. Katrin Schulz-Wildelau mit Never change Frisbee´s Fortune L/H 363 Pkt.
  3. Claus Dieckmann mit Teammate Dawn L/H 362 Pkt.