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BLP – Wentorf Amt Sandesneben/ Rausdorf am 3.10.2013

Um 8.00 Uhr früh trafen wir uns auf dem Parkplatz „Am Lindenhof“ in Rausdorf. Wie immer wurden zunächst die Papiere begutachtet, gegenseitige Begrüßung und die Prüfungsleiterin Petra Lau, stellte uns ihre Mitprüfer Jürgen Fischer und Jürgen Kuck vor.

Danach fuhren wir, es war viel zu kalt, aber wunderschönes Sonnenwetter, ins Gelände.

D.h. zuerst wurden die Waldfächer geprüft. Verlorensuche und Waldschleppe.

Es ist schon ein komisches Gefühl, der Hund verschwindet nach 50 -60 Metern im Wald und ist weg! Es beginnt das gefühlte, stundenlange Warten auf die Rückkehr des Hundes. Es kamen alle wieder…

Die Leinenführigkeit wurde noch bestaunt, dann mussten wir noch ein Stück fahren. Im Wentorf Amt Sandesneben war ein prima Feld- und Wassergelände. Es war sehr windig. Die Ohren wurden mächtig kalt, aber wir hatten keine Probleme zu erkennen, woher der Wind kam. Auch gut!

Die Wasserarbeit, war schon recht schwierig, wenn auch lösbar.

Das Einweisen auf dem Feld, war für die meisten Hunde nicht so recht perfekt, aber man muss ja auch noch etwas zum Üben haben.

Die Feldschleppe war wieder kein Problem. Abends waren alle Hunde und Besitzer müde und erschöpft. Im Suchenlokal gab es leckeres Essen, ein kleines Bierchen, oder auch Kaffee.

Leider gab es auch bei dieser Prüfung Hunde, die es nicht geschafft haben. Schade, nicht immer läuft alles glatt.

Es war ein schöner Prüfungstag, in schönem Gelände. Ich bedanke mich bei allen, die daran mitgewirkt haben. Die netten Prüfer, die doch immer ein gutes Wort hatten, und nicht zuletzt bei Kerstin, die mit der Sonderleitung für gutes Gelingen und Beköstigung gesorgt hatte.

Und- ganz besonderer Dank (in Form eines großen Knochens) gilt meinem Hund, der eine so schöne Prüfung mit mir gelaufen ist.

Susanne Plundke

SAM 1169

BLP in Sandesneben 04.10.2013

Bei herbstlich kaltem Wetter trafen sich morgens um acht die etwas aufgeregten Prüflinge mit der Prüfungsleiterin Petra Lau, den weiteren beiden PrüferInnen Anja Helber und Jürgen Kuck sowie der Sonderleiterin Kerstin Telge, um nach einer aufmunternden und Nervosität nehmenden Begrüßung ins Revier zu fahren.

Fünf HundeführerInnen mit ihren Retrievern, drei Labradore, ein Golden sowie ein Flat machten sich fertig für die erste Aufgabe: Verloren Suche im Wald.

Leider konnte der Flatrüde diese Aufgabe nicht bestehen, irgendwas im Wald war interessanter als das gefundene Kaninchen zur Führerin zurück zu bringen. Mal wieder so ein typischer Fall von „das hat er ja noch nie gemacht“.

Schon bei der zweiten Aufgabe, Schleppe im Wald, hatte sich die Aufregung gelegt und siehe da, alle Hunde konnten diese Aufgabe sehr gut lösen. Bevor es ans Wasser ging, gab´s erst einmal Kaffee sowie fruchtige und süße Snacks – und wider Erwarten kam sogar die Sonne durch. Gestärkt fuhren wir ans Wasser und absolvierten die Wasseraufgaben an einem Fischteich.

Nach einer kleinen Pause mit Brötchen und Getränken ging es an die Feldschleppe und das Einweisen Beim Einweisen scheiterte leider die braune Labradorhündin. Sie kam zwar zum Stück, brachte die Ente jedoch nur nach Aufforderung.

Zum Schluss absolvierten die drei verbliebenen Hunde noch vorbildlich die Gehorsamsfächer und dann war es geschafft. Während des Prüfungstages zeichnete sich ab, dass zwei Hunde in allen Fächern sehr gute Leistungen zeigten. Sonja und ich, beide „Erst-BLP-Führerinnen“, waren mächtig stolz auf unsere Hunde, die einfach beide wirklich toll gearbeitet hatten und wir beide gönnten der anderen den Suchensieg aus ganzem Herzen.

Im Suchenlokal verkündete Petra Lau dann das Ergebnis.

Der 1. Platz ging aufgrund des jüngeren Alters, an meinen Hund Duck Enticer´s Arctic Skipper mit 310 Punkten. Der 2. Platz ging an Nimble Milo vom Drestder Steenbarg, geführt von Sonja Ehlert, ebenfalls mit 310 Punkten. Die Hündin Zita vom Angelfeld, geführt von Jens Bosse kam auf den 3. Platz mit 281 Punkten.

Es war ein toller Tag in zwei wunderschönen Revieren, die uns von Herrn Thomas Arndt für Rausdorf und Bertrand Ehm und Hans-Fabian von Bassewitz für Wentorf zur Verfügung gestellt wurden. Danke dafür und Danke auch an die netten PrüferInnen und an die Sonderleitung, die für ein hervorragendes Drumherum gesorgt hatte.

Kathrin Ziese mit Duck Enticer´s Arctic Skipper

SAM 1159

SAM 1142

JP/R in Grande am 14.09.2013

Dieses Jahr konnte ich mit Frisbee schon ein paar „Turniererfahrungen“ sammeln, sodass ich wusste, dass ich mich auf sie verlassen kann, obwohl Frauchen sich an diesen Tagen etwas seltsam benimmt…

Wir haben von Freitag auf Samstag bei Annette Präkelt in Hamburg übernachtet und ich durfte am Samstagmorgen aus Annettes Glücksbecher trinken (Annette, wo kann man die kaufen?). Ich bin mir sicher, dass dies auch etwas zum Ausgang der Prüfung beigetragen hat!

Nach einer sehr netten Begrüßungsansprache von Prüfungsleiterin Petra Lau, die uns Prüflingen schon etwas die Nervosität nahm, fuhren wir ins Revier. Bei strahlendem (!) Sonnenschein erfolgte zunächst die Zahnkontrolle und die Prüfung auf Schussfestigkeit, die alle fünf Hunde problemlos zeigten. Danach waren Haarwildschleppe und Federwildmarkierung dran. Da Frisbee und ich als letzte an der Reihe waren, konnte ich mir in Ruhe die Arbeit der anderen Hunde anschauen. Frisbee’s Bruder Fiete war Startnummer 1 und zeigte uns immer was zu tun war J

Nach der Wasserarbeit, bei der ausnahmsweise (so wurde mir berichtet) alle Menschen trocken blieben, folgte die Freiverlorensuche in einem Waldrevier in Rausdorf. Bei der vorletzten Suche verblieb eine Ente im Revier und da Frisbee’s Such- und Finderwillen schier unstillbar schien, apportierte sie “fünf von vier“ ausgelegten Stücken und bekam für diese Leistung 11 Punkte und bescherte uns damit den Suchensieg.

Frisbee, was bin ich stolz auf Dich!

Es war ein toller und vor allem ein sehr gut organisierter Prüfungstag mit angenehmen Menschen und Hunden! Vielen Dank an die Richter Petra Lau, Jürgen Fischer, Bernd Kamptz, an die Revierinhaber und natürlich an die Sonderleitung Nina Wolber, die uns obendrein mit einem reichhaltigen Mittagsbuffet überraschte.

Wir kommen im nächsten Jahr sehr gerne für die BLP wieder zu euch!

Dr. Kathrin Schultz-Wildelau mit Never change Frisbee’s Fortune

Wesenstest am 10.08 und 11.08. in Brunsbek bei Hamburg

wt brunsbek 20130810

Alles begann im Juni, nach dem Röntgen in Gießen war klar, jetzt

brauchen wir für meine 3 Golden noch Formwert und Wesenstest. Klar war auch, dass Wesenstestplätze heiss begehrt und schwer zu kriegen sind. Hier vor Ort, also im Bereich 150 bis 200 km Entfernung, war alles belegt. Also habe ich die Termine studiert und fand die Ausschreibung der BZG Hamburg / Südliches Holstein. Ich habe ganz schnell den Sonderleiter Andreas Berger angerufen und mal gefragt, wie es denn aussieht. Herr Berger war total nett, wenn auch etwas verwundert, dass man so weit fahren möchte. Natürlich gab es auch hier schon einige Anfragen und

so war klar mit drei Hunden auf einen Streich wird es sehr schwierig. Herr Berger sagte mir dann, ich bekäme am 1.7.13 dem Meldeschluss Bescheid und dann sehen wir weiter. Wir bekamen ganz pünktlich am 1.7. Bescheid, dass die 2 Mädchen einen Platz hätten. Der dritte Hund, mein Rüde, war auf der Warteliste. Klasse, nun musste der Rest organisiert werden. Bei Charlotte Kiepker fanden wir, wie schon so oft, Obdach und so startete ich am 9.8. mittags auf die 620 km lange Reise nach Norden mit meinen 3 Hunden, ich hatte die Hoffnung vor Ort vielleicht für Humphrey noch einen Platz zu ergattern, wegen Läufigkeit usw. fallen doch immer wieder mal Hunde aus. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass schon dieser Teil: Anmeldung - Rückmeldung, Wegbeschreibung und Unterkunftsvorschläge freundlich und ausgesprochen kompetent organisiert waren.

Meine 2 Mädchen Holly und Halle waren am 10.08. Samstag, dran und die Hoffnung war da, dass Humphrey am Sonntag vielleicht einen Platz bekommen könnte. Trotz der perfekten Wegbeschreibung habe ich leider nicht sofort den Prüfungsplatz gefunden und auch hier hat Familie Berger mit telefonischem Lotsendienst und sogar Entgegenfahren mir geholfen. Vor Ort war auch alles perfekt organisiert, es gab Kaffee, frisch gebackene Kuchen, Süssigkeiten und hochprozentige Nervennahrung in homöopathischer Dosis für Alle. Der Richter Klaus Karrenberg begrüßte uns Teilnehmer und erklärte uns die Durchführung des Test und alle wichtigen Dinge um mit unseren Hunden teilzunehmen und wenn möglich auch zu bestehen. An diesem Tag waren auch Frau Sabine Lamm, die Wesensrichterkoordinatorin und Jan-Peter Stephan, V1 der LG Nord anwesend, später kam noch Wesensrichteranwärter Roland Pfaff dazu, der an diesem Tag zum Wesensrichterassistenten wurde. Es waren 9 Hunde gemeldet, die auch alle anwesend waren und so konnte es beginnen. Das einzige, was nicht geklappt hat, war die Kommunikation mit Petrus und so hat es immer wieder kräftig geschüttet und einige Windböen schüttelten das Zelt ab und zu recht heftig.
Die ersten Hunde wurden gerichtet und sie konnten alle bestehen. Herr Karrenberg macht ein offenes Richten, sodass man sehr viel auch für den eigenen Hund lernen kann. Meine Aufregung wurde leider immer schlimmer und dann war es soweit Nr. 7 meine Holly war dran. Leider konnte sie nicht bestehen, da sie in der Gasse Angst hatte und der Test an der Stelle für sie und mich zu Ende war. Auch der nächste Hund konnte leider nicht bestehen, da diese Hündin Probleme mit dem Schuss hatte. Meine Aufregung war nun so groß, das Herr Karrenberg mich fragte, ob ich mit Halle noch antreten möchte, oder lieber verzichten möchte. Einen Augenblick habe ich das auch wirklich in Betracht gezogen, aber dann haben mir wirklich alle Anwesenden geholfen meine noch viel schlimmer gewordene Aufregung in den Griff zu bekommen. Familie Berger hat mir mit guten Worten zugeredet, Frau Lamm hat den Spaziergang mit mir gemacht, Herr Pfaff hat mit Halle gespielt und am Ende des Test war ich überglücklich, meine Halle hatte bestanden.
Dann habe ich auch noch die Nachricht bekommen, dass mein Humphrey am nächsten Tag auch einen Platz bekommen hat. 
Ich bin glücklich und zufrieden nach Lüneburg gefahren und habe mich gleich mal mit dem Terminkalender beschäftigt, wann der nächste Wiederholertest stattfindet.
Am Sonntag haben wir uns eine Stunde früher getroffen und es ging mit dem Wetter genau so weiter wie am Tag zuvor. Heute hat Roland Pfaff schon einige wichtige Stationen mit unseren Hunden gemacht und so war auch hier viel zu lernen und an Erfahrungen mit zu nehmen. Irgendwie hatte sich meine Aufregung deutlich reduziert und so bin ich als dritte mit Humphrey gestartet. Humphrey hat es toll gemacht und hat den Test bestanden. Mit einem Haufen Tipps, wie man das eine oder andere Problem mit unseren Hunden lösen kann, oder worauf wir achten sollen, ging es weiter. Auch an diesem Tag waren wir 9 Hunde. Leider konnte auch an diesem Tag ein Hund den Test nicht bestehen, aber auch hier habe ich erlebt, wie toll Alle zusammenhalten und einen auffangen. Überhaupt, dass ist für mich ein Wochenende gewesen, wo man einen tollen Zusammenhalt, Hilfe und Unterstützung, aber auch Spass und Freude mit den Menschen vor Ort erleben konnte und natürlich auch mit und durch unsere Hunde. So geht für mich Verein und Hobby mit unseren Hunden. In der Landesgruppe Nord herrscht eine warmherzige und tolerante Atmosphäre.
Familie Berger hat ein tolles Wochenende gestaltet und mit viel Herz perfekt organisiert, obwohl sie gerade Welpen haben.  
Abschließend muss ich sagen, Familie Berger gehöhrt zu der eimaligen Kategorie: Unmögliches wird sofort ermöglicht, Wunder dauern nur unwesentlich länger. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und komme ganz sicher mal wieder.
Patricia Briest-Dietrich mit 
Humphrey, Holly und Halle